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Für den Englischunterricht in den Klassen 3 wird in Kürze ein Sprachenportfolio angeschafft. Das nun im Schroedel-Verlag erschienene Sprachenportfolio, welches sich an den Vorgaben des Europarates für ein europäisches Sprachenportfolio orientiert, entstammt der Arbeit einer Projektgruppe bestehend aus Vertretern des Hessischen Kultusministeriums, der Justus-Liebig-Universität Gießen und Lehrerinnen einiger Grundschulen - u.a. der Pestalozzischule.
Die Arbeit mit dem Sprachenportfolio ermöglicht es Kindern im Fremdsprachenunterricht ihr Sprachenlernen, ihre Lernleistungen und ihren Lernstand altersgerecht zu dokumentieren. Es dient jedoch nicht nur einer Hinführung zur selbständigen Einschätzungsfähigkeit von Leistung, sondern soll auch für die Lehrperson in der weiterführenden Schule eine Hilfestellung für die Einschätzung des Leistungsstandes des jeweiligen Schülers sein.
Das Sprachenportfolio besteht aus folgenden Teilen: - Der Sprachenpass: hier können alle Sprachen aufgeführt werden, die die Schülerinnen und Schüler kennen und / oder lernen. - Die Sprachenbiographie: das erreichte Sprachkönnen innerhalb und außerhalb der Schule wird hier durch die Kinder selbst dokumentiert. - Die Schatztruhe: sie regt die Kinder an, alle die Ergebnisse und Produkte aufzubewahren, die in besonderer Weise ihr sprachliches Können dokumentieren und erbrachte Leistungen widerspiegeln.
Die Arbeit am Portfolio findet in der Schule statt. Wir bitten darum, dass sie - wenn ihre Kinder ihnen das Portfolio zeigen - nicht mit den Kindern die einzelnen Seiten bearbeiten. Die Arbeit mit dem Portfolio zieht sich über zwei Jahre, d.h. viele Aufgaben können zunächst nicht beantwortet werden und manche werden vielleicht auch am Ende des vierten Schuljahres unbeantwortet bleiben.
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